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WAS IST VDOT UND
WIE HILFT ES LÄUFERN?

Wer ist Jack Daniels?

Jack Daniels ist einer der einflussreichsten Sportwissenschaftler und Lauftrainer der Welt. Mit einem PhD in Sportphysiologie coachte er Olympioniken und prägte die Laufwissenschaft über Jahrzehnte. Sein Buch "Daniels' Running Formula" gilt als Standardwerk im Laufsport. Er wurde vom Runner's World Magazin als "Bester Lauftrainer der Welt" bezeichnet.

Was bedeutet VDOT?

VDOT (ausgesprochen "V-Dot") ist ein Mass für die aerobe Leistungsfähigkeit eines Läufers. Es entspricht der Geschwindigkeit, bei der ein Läufer sein maximales Sauerstoffaufnahmevermögen (VO₂max) erreicht. Ein höherer VDOT bedeutet eine höhere Laufleistung. Die Einheit ist ml O₂ pro kg Körpergewicht pro Minute.

Wie VDOT berechnet wird

VDOT wird aus einer Wettkampfleistung berechnet. Die Formel nutzt zwei Komponenten: (1) den Sauerstoffbedarf des Laufens bei der gegebenen Geschwindigkeit (ACSM-Formel: VO₂ = 0.2 × Geschwindigkeit + 3.5) und (2) den Anteil der VO₂max, der über die Belastungsdauer aufrechterhalten werden kann. VDOT = Sauerstoffbedarf ÷ Anteil VO₂max.

Unterschied zwischen VO₂max und VDOT

VO₂max wird im Labor auf einem Laufband gemessen — teuer, aufwändig und nicht für jeden zugänglich. VDOT wird aus einer echten Wettkampfleistung geschätzt und ist deshalb praxisnäher. Es berücksichtigt automatisch Faktoren wie Laufökonomie, mentalen Willen und Rennerfahrung, die im Labor nicht erfasst werden. VDOT ist daher oft eine bessere Grundlage für die Trainingsplanung.

Warum unterschiedliche Trainingsbereiche existieren

Jeder Trainingsbereich trainiert unterschiedliche physiologische Systeme: Easy/Long Run stärkt die aerobe Basis und die Mitochondriendichte. Threshold verbessert die Laktatschwelle, sodass du länger hart laufen kannst. Interval trainiert die VO₂max direkt. Repetition entwickelt neuromuskuläre Kraft und Schnelligkeit. Nur ein ausgewogenes Training aller Bereiche führt zur besten Gesamtentwicklung.

Wie Trainingsgeschwindigkeiten entstehen

Die Trainingsgeschwindigkeiten werden als Prozentsätze des VDOT berechnet und in konkrete Laufgeschwindigkeiten umgerechnet. Beispiel: Threshold Pace entspricht etwa 86% des VDOT — das ist die Geschwindigkeit, die man etwa 60 Minuten halten kann. Easy Pace liegt bei 59–74% des VDOT, Interval bei 95–100%, und Repetition bei 105–120%.

Welche zusätzlichen Faktoren THE HOME OF PACEMAKERS berücksichtigt

Wir erweitern VDOT um fünf Faktoren: Trainingsumfang (weniger km/Woche = konservativere Prognosen), Erfahrungsniveau (Anfänger laufen weniger effizient), Trainingsziele (zielgerichtete Empfehlungen je Distanz), Höhenmeter im Training (Kraftausdauer-Bonus) und individuelle Belastung (kombinierte Einschätzung). Diese Faktoren machen die Wettkampfprognosen realistischer und die Trainingsempfehlungen spezifischer.

Wie Läufer die Resultate sinnvoll nutzen können

Nutze die Trainingspaces für deine tägliche Trainingsplanung — orientiere dich an den berechneten Geschwindigkeiten statt an Bauchgefühl. Die Wettkampfprognosen dienen als Richtwerte für realistische Zielzeiten. Die Analyse gibt dir Hinweise zu Stärken, Entwicklungspotenzial und konkreten Trainingsempfehlungen. Vergiss nie: VDOT ist ein wertvolles Hilfsmittel, aber kein Versprechen — dein Körper entscheidet am Renntag.

VDOT Formel

VDOT = VO₂ ÷ %VO₂max

VO₂ = 0.2 × Geschwindigkeit (m/min) + 3.5

Erweitert durch THE HOME OF PACEMAKERS

Alle Berechnungen dienen der Orientierung. VDOT ist eine Schätzung der aeroben Leistungsfähigkeit und ersetzt keine individuelle Leistungsdiagnostik.

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